ESF-Plus-Bundesprogramm „MY TURN – Frauen mit Migrationserfahrung starten durch“
Am 28. und 29. September 2026 kamen in Berlin rund 200 Teilnehmende zur Programmveranstaltung der zweiten Förderphase des ESF-Plus-Bundesprogramms „MY TURN – Frauen mit Migrationserfahrung starten durch“ zusammen. Fast alle 59 MY TURN-Projekte sowie Vertreter*innen aus Arbeitsverwaltung, Wissenschaft und Partnerorganisationen waren dabei.
Ukrainischer Verein in Niedersachsen – UVN e. V. und das Projekt „START – Selbstbestimmte Teilhabe auf dem Arbeitsmarkt“ wurden durch Kristina Postanovska, START-Teilnehmerin und Mitarbeiterin des UVN e. V., sowie Oksana Savenko, Referentin (Senior) des Projekts START, vertreten.
Im Rahmen der Veranstaltung fand eine Podiumsdiskussion zu gesellschaftlicher Teilhabe und Arbeitsmarktintegration statt. Gemeinsam mit Leonie Gebers, Staatssekretärin im BMAS, Aurora Meyring, Projektleiterin von START, Stefanie Knoll vom Jobcenter Lübeck und Dr. Silke Kriwoluzky von SÖSTRA brachte Kristina ihre persönlichen Erfahrungen ein.
Sie berichtete über ihren Weg in Deutschland: vom Deutschlernen auf Anfängerniveau bis B2 und der Entwicklung einer beruflichen Perspektive bis hin zur Ausbildung zur Sozialpädagogischen Assistentin. Gleichzeitig arbeitet sie als Koordinatorin eines Jugendprojekts beim UVN e. V. und verbindet erfolgreich Familie, Ausbildung und Beruf.
Ihr Beispiel steht für wichtige Schwerpunkte der Arbeit von START Hannover und UVN e. V.: die Unterstützung ukrainischer Geflüchteter, individuelle Begleitung von Frauen mit Migrationserfahrung sowie die Stärkung ihrer Kompetenzen und Chancen auf dem Arbeitsmarkt.
Genau hier setzt das Bundesprogramm MY TURN an: Es stärkt die berufliche und gesellschaftliche Teilhabe von Frauen mit Migrationserfahrung und unterstützt ihre Zugänge zu Qualifizierung, Ausbildung und Beschäftigung.
Die Impulse und Erfahrungen aus Berlin werden in die weitere Arbeit von UVN e. V. und START Hannover einfließen und zu deren Wirksamkeit beitragen.


